Willkommen auf dem Theeshof in Schneverdingen!
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Ton-Team

Die Großveranstaltungen wie Schmalzbrotabend und "Sünndag up'n Theeshof" stellen den Heimatbund vor die ständige Aufgabe, dafür Sorge zu tragen, daß Aufführungen von allen Seiten gut zu sehen und Musik- und Wortbeiträge überall auf dem Hofgelände zu verstehen sind. Schon bald wurde die Bühne deshalb erhöht, aber mit der Akustik gab es immer wieder Schwierigkeiten.

Hans Niphut, Pensionär und leidenschaftlicher Tonbandamateur, aus Hamburg zugezogen, bot dem Heimatbund seine Hilfe an.

In einem ausführlichen Bericht hat er seine Bemühungen um eine Verbesserung der Tonqualität bei Veranstaltungen dargelegt. Ihm war aufgefallen, daß einige Volkstanzgruppen mit Musikeinspielungen "von alten verkratzten Schallplatten" arbeiteten. Außerdem war die Bühne nicht immer an der gleichen Stelle aufgebaut, und so konnte man "aus den Erfahrungen des Vorjahres keine Schlüsse ziehen und die Übertragung verbessern".

Deshalb begann er 1991 zunächst einmal damit, ein Archiv für Volksmusik aufzubauen.

"Heute haben wir ein Archiv von über 500 Titeln in bester Qualität und modernster Technik", heißt es dazu in seinem Bericht. Dieser von Hans Niphut angelegte Fundus wird allen zukünftig auftretenden Tanzgruppen und damit auch dem Heimatbund eine große Hilfe sein.

Wesentlich schwieriger gestalteten sich seine Bemühungen um die Verbesserung der Tonqualität. Dazu war unbedingt eine eigene Übertragungsanlage erforderlich. Von einem Freund erstand er günstig einen Mischverstärker, zwei Lautsprecher, Stative und Kabelmaterial. Zielstrebig und Schritt für Schritt ging es weiter voran. Ein zweiter Verstärker und weitere Lautsprecher kamen hinzu. Immer wieder gab es Beschwerden, "weil man irgendwo nicht genügend hören konnte, an anderer Stelle die Musik zu laut war. Leider kann man immer nur während der Veranstaltung feststellen, wo es fehlt."

Eine Übertragungskabine wurde neben der Bühne installiert und ein weiterer Verstärker und zwei Lautsprecher konnten angeschafft werden. "In der Zwischenzeit wurde die Übertragung von Gästen, aber auch von Mitgliedern der Dienstagsrunde als recht ordentlich bezeichnet".

Mittlerweile war aus dem "Einmannbetrieb" ein Team geworden, denn Uwe Leverenz war als Mitarbeiter hinzugekommen.

Hans Niphut schildert dann, wie die Luftzirkulation in der im Sommer sehr heißen Kabine verbessert wurde, daß für einen Lautsprecher ein besserer Platz gesucht werden mußte und eine Mikroportanlage (kabelloses Mikrofon) angeschafft werden konnte.

"Nun fahren wir mit drei Verstärkern und 12 Lautsprechern; der Aufwand wird immer größer, die Schwierigkeiten damit nicht kleiner. Aber wir haben die Hoffnung nicht aufgegeben, einmal keine Beschwerden zu hören."

Hans Niphut hat sich aus Altersgründen zurück gezogen, steht aber mit Rat und Tat zur Verfügung, wenn es mal "brennt". Uwe Lewerenz gibt nun den "Ton"M an, such natürlich noch Mitstreiter.